Buddhismus – Religion oder Philosophie?

Da der Buddhismus wohl eine der tolerantesten Religionen der Welt ist, ist beides möglich: Buddhismus kann sowohl Religion, als auch Philosophie sein. Die Übergänge sind fließend und von jedem einzelnen selbst bestimmbar.
Die buddhistische Lehrtradition, also sowohl Religion als auch Philosophie berufen sich auf die Lehren des Siddharta Gautamas, dem sogenannten „Ur-Buddha“.

Siddharta Gautama, auch Shakyamuni bezeichnet, ist kein Gott oder Prophet sondern vielmehr ist und war er Mensch.

Die zeitlosen Lehren des jungen Shakyamuni sollen den Menschen helfen, aber niemanden zwingen nach ihnen zu leben. Sie bieten eine Hilfestellung, seinen eigenen „richtigen“ Weg, das sogenannte Dharma, zu finden. Die buddhistische Lebenspraxis soll mithilfe von moralischen Botschaften und Selbstbeherrschung jedem Menschen sein Bedürfnis nach Seelenfrieden geben und den Weg der Erlösung zeigen.

Der Buddhismus kennt keinen strengen Glauben und daraus resultierenden Fanatismus, sodass er friedlich neben anderen Weltanschauungen koexistieren kann. Besonders in unserer westlichen Welt nähert sich Buddha als „Freund“ harmonisch und ungebunden an unsere mit christlichen Werten geprägte Gesellschaft an.