Erläuterungen zu Buddhadarstellungen

Um Buddha gegenüber normalen Menschen zu unterscheiden, wurde im Laufe der Jahrhunderte die Darstellung von Buddha religiösen Regeln unterworfen. Man spricht von sogenannten 32 Regeln (sanskrit = Lakshana), die es bei der Anfertigung eines Buddhaabbildes zu beachten gilt. Wir haben für Sie die wichtigsten einmal zusammengetragen, die Sie sicher sofort wiedererkennen werden.

  • Der Körper hat gleichmäßige Proportionen, d.h. Armspanne gleich Körpergröße.
  • Ein Schädelsauswuchs (Ushnisha), der die Weisheit symbolisieren soll.
  • Die Ohrläppchen reichen bis auf die Schultern.
  • Das Kopfhaar ist in einzelnen Locken eng gekraust.
  • Beim stehenden Buddha reichen die Arme bis zu den Knien.
  • Die Körperformen sind weich und elegant,  die geschlechtsneutral wirken.
  • Alle Finger an den Händen und alle Zehen an den Füßen haben die gleiche Länge.
  • Die Fußsohle hat keine Wölbung und berührt gänzlich den Boden.

Mudras (Sanskrit=Siegel) sind sogenannte symbolische Handgesten, die jeden Buddha auszeichnen. Wir haben auf dieser Seite für Sie einmal die häufigsten Handhaltungen und ihre Bedeutung zusammengestellt.
Weitere Angaben zu den jeweiligen Gesten und Haltungen finden Sie in unseren Objektbeschreibungen.

Geste der Erdberührung - Bumisparsha

Geste der Meditation - Dhyana

Geste der Wunschgewährung - Varada

Geste der Argumentation - Vitarka

Geste der Begrüßung - Buddhasramana

Geste der Begrüßung und des Gebets - Namaskara

Geste des Andrehens des Rades der Lehre - Dharmachakrapravartana

Geste der Streitschlichtung/Ermutigung - Abaya

Geste der Zurückweisung/Ermutigung - Abaya

Geste der Besänftigung der Fluten - Abaya